Wähle morgens und abends eine Zahl von eins bis drei und ergänze ein Wort: „leicht“, „dicht“, „weit“. Nach einer Woche markieren kleine Symbole, welche Aktivitäten mit Erholung oder Schwere korrelieren. Das macht nicht abhängig, sondern aufmerksam. Vermeide endlose Skalen, damit Eintragungen leicht bleiben. In Reviews geht es um Muster, nicht um Wertung. So lernst du, Gefühle als Hinweise zu würdigen, statt sie zu bekämpfen, und setzt Schritte, die sowohl wirksam als auch sanft sind.
Nutze Belohnungen, die dich nähren, nicht entleeren: eine kurze Draußen-Pause, Musik, ein Anruf bei einem Herzensmenschen. Verknüpfe sie mit erreichtem Minimum, nicht mit Perfektion. Dokumentiere die Freude im Tagebuch, damit dein Gehirn Fortschritt wahrnimmt. So entsteht intrinsische Motivation, die nicht durch starre Regeln bricht. Anerkennung ersetzt Strafe. Wenn ein System Druck erzeugt, wirf es über Bord. Dein Alltag braucht Verbündete, keine Gegner. Kleine Lichter am richtigen Ort tragen weiter als große Feuerwerke, die schnell verglühen.
Ein schlechter Tag ist Datenmaterial, kein Urteil. Notiere knapp, was möglich war, und eine einzige Idee für morgen. Schaue auf Kontexte, nicht auf Schuld. Frage: Welche minimale Variante war machbar? Welche Unterstützung fehlte? Nach jedem Stolpern folgt eine Gelegenheit zur Vereinfachung. So verwandelt sich das gefürchtete Scheitern in eine Quelle ruhiger Stärke. Du lernst, Prozesse zu reparieren, statt dich selbst, und findest wieder Antrieb, der aus Güte wächst, nicht aus Angst oder perfidem Druck.
All Rights Reserved.